Sie sind
herzlich eingeladen:
Philosophischer Salon
im Vinosophia-Weinkeller, Oberer
Kaulberg 37, 96049 Bamberg
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ab dem 21. Juni bis zum 27. Juli 2010,
Nachtseiten philosophischen Denkens: Das Spontane, Alltägliche, Zufällige
jeweils am
Montag- oder Dienstagabend um 20:00 wird im Vinosophia-Weinlager in unregelmäßiger Folge wieder ein
Philosophischer Salon mit Vorträgen stattfinden. Die Vortragsreihe soll
ab dem 20. September wieder aufgenommen und bis kurz vor Weihnachten
fortgesetzt werden.
Das Thema:
Heutiges Philosophieren konzipiert Spontaneität, Alltäglichkeit, Widersprüchlichkeit oder Zufälligkeit nicht mehr nur als irreführende, randständige, irrationale und zu beseitigende Phänomene. In vielen Bereichen der Philosophie erweist sich die Nachtseite philosophischen Denkens als der stimulierende Stachel im trägen Fleisch der Vernunft.
5. Juli 2010, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Christian Schäfer, Universität Bamberg:
Mindfuck
Die Dämonen der Philosophie
Prof. Dr. Christian Schäfer hat den Lehrstuhl Philosophie I an der Universität Bamberg inne. Seine Schwerpunktarbeit in Forschung und Lehre gilt der antiken und mittelalterlichen Philosophie. Monographien: Xenophanes von Kolophon (Stuttgart/Leipzig 1996), Unde malum (Würzburg 2002); The Philosophy of Dionyius (Leiden/Bosten 2006).
12. Juli 2010, 20:00:
Prof. Dr. Helmut Pape, Universität Augsburg:
5. Juli 2010, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Christian Schäfer, Universität Bamberg:
Mindfuck
Die Dämonen der Philosophie
Was wäre, wenn wir moralisch immer nur aufgrund falscher Voraussetzungen handelten - aufgrund der Einflüsterungen eines bösen Engels etwa? Was wäre, wenn wir gar nicht selber dächten, sondern nur ein böses Etwas - ein Dämon zum Beispiel - in uns denkt und uns glauben macht, wir dächten? Und: Wieviele (böse oder gute) Engel können auf einer Nadelspitze tanzen? Der Vortrag will zeigen, welche hilfreiche expositorische und spekulative Rolle die Geister in den Geisteswissenschaften spielen und versucht sich an einigen Beispielen dafür, ohne sie auf Biegen und Brechen lösen zu wollen.
Prof. Dr. Christian Schäfer hat den Lehrstuhl Philosophie I an der Universität Bamberg inne. Seine Schwerpunktarbeit in Forschung und Lehre gilt der antiken und mittelalterlichen Philosophie. Monographien: Xenophanes von Kolophon (Stuttgart/Leipzig 1996), Unde malum (Würzburg 2002); The Philosophy of Dionyius (Leiden/Bosten 2006).
12. Juli 2010, 20:00:
Prof. Dr. Helmut Pape, Universität Augsburg:
Moralische Helden
Warum individuelle Autonomie spontanen Altruismus verhindern kann
Warum individuelle Autonomie spontanen Altruismus verhindern kann
Moralische Helden scheinen dem moralischen Alltag enthoben. Doch dieser Eindruck ist falsch. Die Altruismusforschung hat für die Retter von verfolgten Juden während der Nazi-Zeit gezeigt, daß die Fähigkeit zur Hilfe von Verfolgten bei der Mehrzahl der Retter von ihrer Fähigkeit zu moralischer Extensivität abhing: Den Anderen spontan als bedroht, als leidenden Menschen zu erfassen. Doch andere Menschen als in derselben Weise wie man selbst leidend und bedroht praktisch einzubeziehen, erfordert mehr als moralische Autonomie. Sie besteht darin, persönliche Autonomie aufgeben zu können und für andere Menschen in wechselseitigen Begegnungen zu leben und zu handeln.
Helmut Pape lehrt normalerweise als Uni-Sklave, d.h. als unbezahlter apl. Professor Philosophiean der Universität Bamberg Zur Zeit vertritt er den Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und analytische Philosophie an der Universität Augsburg. Er hat viel zu viel veröffentlicht (ca. 30 Bücher und ca. 130 kleinere Arbeiten); insbesondere über die Semiotik, Erkenntnistheorie und Metaphysik von Charles S. Peirce und den amerikanischen Pragmatismus. Doch siehe auch - auf dieser Webseite - sein Buch über die Ontologie visueller Eigenschaften.
Helmut Pape lehrt normalerweise als Uni-Sklave, d.h. als unbezahlter apl. Professor Philosophiean der Universität Bamberg Zur Zeit vertritt er den Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und analytische Philosophie an der Universität Augsburg. Er hat viel zu viel veröffentlicht (ca. 30 Bücher und ca. 130 kleinere Arbeiten); insbesondere über die Semiotik, Erkenntnistheorie und Metaphysik von Charles S. Peirce und den amerikanischen Pragmatismus. Doch siehe auch - auf dieser Webseite - sein Buch über die Ontologie visueller Eigenschaften.
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